26. Aug 2008, nachmittagsEin paar neue Fotos
Es gab in den letzten Tagen noch ein paar nette Schnappschüsse von Nadja. Die wollen wir Euch nicht vorenthalten… mehr findet Ihr hier.
Es gab in den letzten Tagen noch ein paar nette Schnappschüsse von Nadja. Die wollen wir Euch nicht vorenthalten… mehr findet Ihr hier.
Seit Montag ist Nadja nun im Kindergarten, ganz kurzfristig hatte es doch noch bei unserem präferierten Kindergarten mit einem Platz geklappt. Da wir sehr spät mit der Anmeldung dran waren, hatten wir nicht allzu viel Hoffnung, in dieser Einrichtung noch unter zu kommen. Es ist ein privater Kindergarten, der nach dem BIP Kreativitätskonzept arbeitet. Was genau das ist? Nun, ich hab das – stark vereinfacht und damit sicher falsch – so verstanden: es ist der Mittelweg zwischen Antiautoritärer bzw. Walldorf-Erziehung und autoritärer (alt- oder ostdeutscher) Disziplin bzw. “Zucht & Ordnung”. Naja, was es genau bedeutet, steht besser auf der Webseite!
Auf jeden Fall läuft die Eingewöhnung bisher sehr gut. Wie erhofft – und basierend auf den bisherigen Erfahrungen, wenn Nadja auf andere Kinder getroffen war, auch erwartet. Am ersten Tag war sie etwas irritiert und verunsichert, als ein etwas älteres Kind aus der Gruppe angekrabbelt kam, sie umschubste und dabei auch noch kratzte. Aber selbst da beruhigte Nadja sich schnell wieder. Am Dienstag schaute sie sich schon ganz entspannt mit der Betreuerin ein Buch an. Mittwoch lies es sie kalt, dass (fast) alle andere Kinder weinten und schrien, sie krabbelte weg und nahm sich ein Spielzeug. Heute hat sie auch problemlos überstanden, als Christiane 15 min. aus dem Raum war – sie hat währenddessen sogar zur Musik getanzt! Ein Traumkind eben :-)
Es waren aufregende Wochen. Im Januar hatten wir den letzten “richtigen” Urlaub, Skifahren in Österreich. Danach direkt kam Nadja und stellte unser Leben auf den Kopf. Okay, geholfen dabei hat sicher auch der Umzug, den wir fast zeitgleich gemacht hatten. Und auch auf Arbeit war viel los. Es wurde Zeit für Urlaub, zum Erholen und Ausspannen – bevor ich für 4 Wochen in Elternzeit gehe ;-)
Nun ist es soweit: Nadja kann nicht nur (von uns geführt) Laufen, sondern seit dem Wochenende auch richtig (allein, bewusst und zielgerichtet) krabbeln. So kam sie uns heute aus ihrem Zimmer in Richtung Bad entgegen gekrabbelt. Sehr süss, vor allem, weil es auf dem glatten Parkett ziemlich rutschig ist. Mal schauen, ob wir das auch noch auf Video bannen können.
Allein fortbewegen – der erste Schritt in die Unabhängigkeit. Und Stress für uns: Wo sind die verd***ten Steckdosen-Kindersicherungen, die wir schon vor ein paar Wochen gekauft haben?! ;-)
Nun muss sie nur noch “Ja” und “Nein” sagen lernen, damit sie ihren Willen kund tun kann. Das ist unser Ziel, bevor sie in den Kindergarten kommt: Dass Nadja, falls sie etwas stört, “Nein”-Sagen und/oder wegkrabbeln/-laufen kann.
Es soll ja Eltern geben, die (halb im Scherz, halb ernsthaft) “Ich verfluche den Tag, an dem ich meinem Kind sprechen und laufen beigebracht hab” postulieren. Denn mit der zunehmenden “Unabhängigkeit” der Kinder steigt die eigene Verantwortung und sinkt die “Pflegeleichtigkeit” – man muss viel mehr aufpassen, erklären, diskutieren, erziehen… aber wir freuen uns (noch ;-) ) darauf und sind sehr auf die ersten bewussten, eindeutigen Äußerungen von Nadja gespannt. Viele gute Ansätze sind schon zu hören (und mit etwas gutem Willen auch schon “Mama” oder “Papa” :-) )…
Okay, noch ist Nadja süsses kleines Mädchen. Aber sie lernt schon jetzt, was es heißt, eine Frau zu sein. Dazu gehört – ACHTUNG, Klischee!!! – das Einkaufen gehen: So war sie heute morgen ganz wild darauf, die (glücklicherweise nicht mehr gültige) Kreditkarte in die Finger zu bekommen, die auf dem Wohnzimmertisch lag. Ob sie schon ahnt, was man mit diesem Stück Plastik alles machen kann? Und sie lernt noch etwas anderes: Laufen! Tja, Krabbeln kann sie zwar (noch) nicht, aber vielleicht überspringt sie das und fängt gleich an zu laufen?! Gut, realistisch betrachtet ist sie sehr kurz davor zu krabbeln, teilweise tut sie es schon. Allerdings noch eher unkoordiniert und “zufällig”. Und beim Laufen geht nichts ohne helfende und stützende Hände. Wobei sie kaum zu bremsen ist, es ihr viel Spass macht und sie auch beinahe täglich besser wird. Ich bin gespannt, was zu erst “richtig” und gezielt funktioniert: Krabbeln oder Laufen ;-)
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Nadja braucht ja so einiges (oder sagen wir mal so: die Konsumgesellschaft bietet uns jungen Eltern eine Menge Gelegenheit, Geld für die Kleinen auszugeben ;-) ). Zu den sicher sinnvolleren Anschaffungen gehört wohl ein Hochstuhl. Die Klassiker sind da die “mitwachsenden Treppenstühle”: der Tripp Trapp von Stokke, der “Nachmacher” Herlag Tipp Topp, oder die Stühle von Geuther. Alle sehr schön, alle praktisch (da lange nutzbar), alle für uns – leider – ungeeignet. Warum?
Was die Fußball-EM alles so anrichtet – aber Hauptsache, Nadja lacht…! :-)
Am Anfang war es Frust bei Nadja. Nein, eher Angst. Um genau zu sein: PANISCHE Angst – vorm Wasser. Auf der Probepackung Badezusatz für Babies steht: “Unser Tipp: Baden vor dem Schlafengehen beruhigt das Baby und bereitet es so auf die Nacht vor.” Das war bei ihr ganz anders. Mit krampfartigen Griffen an den Schlauch der Dusche, bis die kleinen Knöchel weiß waren, und lautem Schreien begegnete sie unseren ersten Versuchen, sie zu baden. Langsam aber sicher haben wir ihr die Angst vorm Wasser mit Geduld, Ablenken und vor allem gemeinsamen Baden abgewöhnt – und nun ist sie eine richtige Wasserratte! Nicht nur in der Wanne zu Hause, auch im Planschbecken im Garten! Dies und mehr zeigen die Schnappschüsse vom Wochenende.
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Bei den Eltern (Christiane: IT-Consultant, Martin: New Media Manager) kein Wunder: Nadja entdeckt den Computer für sich. Ihr erstes Word-Dokument muss noch entschlüsselt werden, genau wie ihre erste Skype-Nachricht (hat irgendjemand eine Idee, was “k,kiiiiiimooo nkmikuunkniizznnnnnj+” oder “vfhf bg hht hhhhhhhhhh n ,kj” bedeuten?). ;-) Doch das sie den Computer nicht scheut, sieht man eindeutig auf dem Foto! Dank eingebauter iSight-Webcam und einem Programm namens Photo Booth. Mitgeliefert im MacBookPro ;-)
Nachdem Pfingsten an der Ostsee die erste Reise für Nadja war – sie hat sowohl die Autofahrt als auch das Schlafen in fremder Umgebung und im Reisebett problemlos gemeistert – stand am letzten Wochenende die erste Übernachtung im Garten an. Machen wir es kurz: “Natürlich” keine Probleme bei Nadja. ;-)
Das Schwierigste war eher, dass Christiane die ganzen Sachen für das erste Gartenwochenende packen musste (all die Sachen, die nach der Winterpause wieder raus mussten – es sah aus, als ob wir für 3 Monate verreisen :-) ). Und die Herausforderung für Martin war, die Wasserleitungen zu reparieren. An zwei Stellen waren die Verbindungen der Kupferrohre undicht geworden. Ein Leck war schnell gefixt, eins dauerte dann lange. Eine Steckverbindung, die an einer Seite “geplatzt” war – die andere Seite dagegen saß megafest. Und das extra gekaufte “Lösewerkzeug” funktionierte nicht. Zumal die Stelle extrem schlecht zugänglich war. Was soll’s, nach einigem Herumprobieren kam dann die Flex zum Einsatz – “bist Du nicht willig, gebrauch ich Gewalt” – nun ist wieder alles dicht und bereit für das nächste Gartenwochenende :-)