26. Sep 2008, kurz vorm FeierabendCrash test dummy

Das war es also. Nach einigen kleineren Auffahrunfällen in meiner Jugend ;-) bin ich eine ganze Weile unfallfrei geblieben. Doch am Dienstag, 23. September, hat es mich erwischt. Allerdings, ich bin unschuldig! Ich war gerade auf dem Rückweg vom Kindergarten, wo ich Nadja abgegeben hatte, als mir auf einer Nebenstrasse jemand klassisch die Vorfahrt genommen hat. Er hatte die Bremswirkung auf nassem Kopfsteinpflaster wohl falsch eingeschätzt – oder einfach geschlafen und nicht aufgepasst.

Ein Opel Astra Kombi. Relativ neu. Aus Hoyerswerda, einer kleinen Stadt im Land Brandenburg Freistaat Sachsen mit zweifelhaftem Ruf. Ein Spießerauto wie aus dem Bilderbuch. Hatte ich erwähnt, dass ich OPEL noch nie leiden konnte? Und OPEL-Fahrer in der Regel auch nicht? Dann die Überraschung: Ausstieg ein Mann Mitte/Ende 20 mit Irokesenschnitt und leicht „Anarcho-angehauchtem“ Outfit. Des Rätsels Lösung: Er hatte gerade seine Eltern (in deren Auto) zum Flughafen Tegel gebracht, von dem diese in den zweiwöchigen Jahresurlaub aufgebrochen waren. Doch es ging noch weiter: Er wohnte „gleich um die Ecke“, er war fast daheim. Und normalerweise biegt er eine Straße früher ein, aber die hatte er verpasst (was wiederum ein Indiz für Übermüdung war).

Nun, um es kurz zu machen, die Ergebnisse: Er ist schuld, bekommt drei Punkte und ein dickes Bußgeld, das Auto (Dienstwagen) hat ca. 9.500 EUR Schaden und wird nicht mehr repariert, ich hab ein leichtes Schleudertrauma. Ach ja, und als besonderes Bonbon: Der Ersatzwagen, den EuropCar brachte, war ein….? RICHTIG: OPEL ASTRA Kombi… den ich heute nach einigen Stress mit der gegnerischen Volksfürsorge-Versicherung wieder bei EuropCar angegeben habe. Aber das wäre eine weitere lange Geschichte :-)

So, this was my „crash-free“ driving history. After some smaller (rear-end) collisions in my wilder times as a young guy ;-) I managed to stay crash-free for several years. Until last Thursday, 23rd September. Then it hit me. Well, this time I was unblameable. I was just returning from the Kindergarten where I left Nadja. I was driving on side streets when somebody took my right of way. He simply misjudged the braking power on wet cobbled roads – or was simply sleeping.

It was an OPEL Astra stationwagon. Quite new. From Hoyerswerda, a small city in the region of Brandenburg Saxonia with not the best reputation. A petty bourgeois‘ car at its best. Did I mentioned that I hate OPEL? And in most cases does not like Opel drivers? Then the surprise: The driver was mid-twenty, maybe nearly thirty, not older. Wearing a mohawk haircut and a bit „anarchic-styled“ clothes. The solution: he has been driving his parents (in their car) to the Berlin airport where they were departure for their two-week-holidays. And this guy was already very close to home, he told me that he usually drives another street which he missed that morning. Well, another evidence for the „sleeping theory“.

To cut a long story short, here are the results: He is guilty, has to pay a high fine, the car (company car) got damaged for around 9.500 EUR (which means „beyond repair“ based on economic calculation of the leasing company), I suffered from a whiplash injury and my wife and me spent a lot of time to handle all crash-related issues. Well, and as special bonus guess which car I got from car rental as replacement? RIGHT: An OPEL ASTRA station wagon. And yes, after driving it myself for some days I still hate Opel… ;-)

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17. Sep 2008, kurz vorm FeierabendDer Alltag hat uns wieder|(New) Business as usual

Fast ein Monat ist seit dem letzten Posting vergangen. Unglaublich. Eine kleine Ewigkeit im Internet, oder? Nun, was soll ich sagen. Die Elternzeit hat mich halt voll in Anspruch genommen. Und ganz ehrlich: Mit Nadja spielen macht mehr Spass als hier zu bloggen ;-)

Inzwischen hat uns der Alltag eingeholt. Oder sagen wir mal, der „neue“ Alltag: Nadja ist im Kindergarten, fühlt sich da sehr wohl. Sie freut sich, wenn sie dort ankommt. Und freut sich, wenn wir sie wieder abholen. Traumkind eben, immer noch! Christiane geht seit drei Wochen wieder arbeiten (natürlich nicht Vollzeit), und seit Montag bin auch ich wieder im Büro. Das wird unser neuer Alltag sein: Nadja im Kindergarten von ca. 9 – 15 Uhr, Nani arbeitet 30 Stunden und ich… naja. Versuche, es unter 50 Stunden zu halten. Hoffentlich liest das mein Chef nicht *grins*

Und nicht zu vergessen: Nadjas erster Geburtstag. Aber dazu gibt es einen extra Post. Zurück datiert ;-)

Nearly a month has been gone since my last posting. Unbelievable. It’s ages measured in internet time, isn’t it? Well, what shall I say. My „parental time“ took my full attention. And, to be honest: playing with Nadja is much more fun than blogging here;-)

In the meantime we are back to „business as usual“. Or, better, the „new“ business as usual: Nadja is in the Kindergarten. She likes it very much. No crying anymore, she smiles when we arrive. And she smiles, when we come to take her home. A real dream girl, still! Christiane is working for three weeks already (of course „only“ part-time), and starting last monday I am back in the office as well. This is our new „daily business“: Nadja in the kindergarten from 9 a.m. – 3 p.m., Nani working 30 hours/week and myself… well. I try to keep it below 50 hours. Hopefully my boss does not read this post *smile*

And, not to forget: Nadjas first birthday. But there will be an extra blogpost. Dated back in time ;-)

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07. Sep 2008, spaet abendsDer erste Geburtstag | First birthday

Nadja hat Geburtstag. Der erste Geburtstag. Für sie selbst noch kein besonderer Tag, noch realisiert sie gar nicht, was das bedeutet. Umso mehr wir als Eltern. Insbesondere Christiane entwickelte eine besonderen Elan und Plan für diesen Tag. Und mir fiel es schwer, sie zu bremsen. Eigentlich wollte ich es „klein und überschaubar“ halten, denn ich hatte Angst, dass es viel zu viel für Nadja würde. Andererseits wollte ja auch ich am liebsten die ganze Welt dabei haben. Und wenn das nicht geht, zumindest alle Freunde und Familie. ;-)

Am Ende standen dann knapp 40(!!!) Gäste auf der Liste zum Kaffeetrinken. Hört sich aber „schlimmer“ an, als es ist. Ein nicht unerheblicher Teil (ca. 10) waren die Kinder unserer Freunde. Da unsere Gäste selbst Kuchen mitbrachten und wir bereits in den Tagen vorher einige Kuchen vorbereitet bzw. zubereitet hatten, war es am Sonntag selbst ein sehr entspannter Tag. Sicherlich, weil unsere Gäste herrlich unkompliziert sind und alle entspannt mit dem leicht chaotischen Getümmel umgehen. Am späten Nachmittag waren wir dann wieder zu dritt, um das „normale“ Abendprogramm mit Nadja zu absolvieren, inklusive des sonntäglichen Badens.

Das Wichtigste für uns: Nadja hat den Tag sichtlich genossen – die Aufmerksamkeit, die Geschenke, die Gäste. Und war abends müde, glücklich und hat sehr gut geschlafen.

Today is Nadjas birthday. Her first birthday. Not really something special for her – she does not realize yet what that means. But we as parents do! Especially for Christiane it was something very special and so she developed an enormous verve and plan for that day. And I could not stop her. Originally I wanted to keep it rather „small and neat“ as I was afraid it could be „to much“ for Nadja. On the other hand I thought about inviting the whole world to share this special day as well. Or, if the „whole world“ is not possible, at least all our family and friends :-)

Finally we had a guest list of around 40 persons. Not as much as it sounds as a big part of it (around 10) were the children of our friends. And the combination of a well prepared cake logistic – Christiane selected the cakes by timing aspects like „can be frozen“ or „can be baked two days before“ or „quick and easy“ – and some „bring your own cake“ from friends and family gave us a rather relaxing sunday with much time for Nadja. Another important reason for that are our friends which are most affable and handle such a little chaotic environement easily. In the early evening we were on our own again so we could start the daily evening routine with Nadja, including her sunday bath.

Most important for us: Nadja really enjoyed the day – the attention, the presents, the guests. In the evening she was happy, tired and slept very well.

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