11. Nov 2008, kurz vorm MittagSchlafkind – Traumkind

Es gibt Nachwuchs im Freundeskreis – zwei weitere kleine Erdenbürger erfreuen ihre Eltern. Damit sind jetzt (fast) alle Freunde von uns Eltern, bei einigen ist schon das zweite Kind da.

Natürlich haben wir beiden Babies schon einen Besuch abgestattet. Allen geht es gut, nur die Eltern wirken etwas müde ;-) Dirk, der frisch gebackene Papa, bot einen Tausch an: Ein paar Stunden von Nadjas Schlaf gegen ein paar Haare seiner Tochter (sie ist mit vollem Haupthaar zur Welt gekommen).


Nadja könnte tatsächlich ohne weiteres ein bis zwei Stunden Schlaf pro Tag “abgeben”, es ist unglaublich, was die Kleine zusammen pennt. Der Kindergarten ist echt “anstrengend” für sie, obwohl sie sich da total wohl fühlt. Ist wohl so wie bei uns mit der Arbeit. Wir regenerieren uns am Wochenende, das macht Nadja auch. Am Sonntag war sie dann gegen 9.30 Uhr wach. Okay, vielleicht war sie vorher schon wach, aber erst um 9.30 Uhr hat sie sich fröhlich gemeldet… und Christiane meint, als sie die Tür aufgemacht hat, hat Nadja noch mit dem Frosch gekuschelt und sich auch noch mal ins Kissen fallen lassen – typische Zeichen für “grad aufgewacht”. Ist schon verrückt …

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16. Jul 2008, kurz nach dem MittagUnabhängig!

Nun ist es soweit: Nadja kann nicht nur (von uns geführt) Laufen, sondern seit dem Wochenende auch richtig (allein, bewusst und zielgerichtet) krabbeln. So kam sie uns heute aus ihrem Zimmer in Richtung Bad entgegen gekrabbelt. Sehr süss, vor allem, weil es auf dem glatten Parkett ziemlich rutschig ist. Mal schauen, ob wir das auch noch auf Video bannen können.

Allein fortbewegen – der erste Schritt in die Unabhängigkeit. Und Stress für uns: Wo sind die verd***ten Steckdosen-Kindersicherungen, die wir schon vor ein paar Wochen gekauft haben?! ;-)

Nun muss sie nur noch “Ja” und “Nein” sagen lernen, damit sie ihren Willen kund tun kann. Das ist unser Ziel, bevor sie in den Kindergarten kommt: Dass Nadja, falls sie etwas stört, “Nein”-Sagen und/oder wegkrabbeln/-laufen kann.

Es soll ja Eltern geben, die (halb im Scherz, halb ernsthaft) “Ich verfluche den Tag, an dem ich meinem Kind sprechen und laufen beigebracht hab” postulieren. Denn mit der zunehmenden “Unabhängigkeit” der Kinder steigt die eigene Verantwortung und sinkt die “Pflegeleichtigkeit” – man muss viel mehr aufpassen, erklären, diskutieren, erziehen… aber wir freuen uns (noch ;-) ) darauf und sind sehr auf die ersten bewussten, eindeutigen Äußerungen von Nadja gespannt. Viele gute Ansätze sind schon zu hören (und mit etwas gutem Willen auch schon “Mama” oder “Papa” :-) )…

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