Okay, eigentlich sitze ich grad im Hotel in Kameritsch/Kärnten in der “Computer-Ecke”. Kein Schnee in Sichtweite, aber dank des mitgenommenen MacBooks und eines freien Internetkabels in der Ecke kann ich sogar hier in einem kleinen Nest am Berghang inzwischen problem- und kostenlos online gehen. Das nutze ich doch gleich für einen Gruß vom Winterurlaub. Obwohl hier unten im Tal alles braun-grün ist, liegt ab der Höhe der Mittelstation (1.587 m) richtig viel Schnee. Seit Samstag hat es “unten” geregnet, ab ca. 1.300 m fiel es als Schnee. Entsprechend gut sind “oben” die Schneebedingungen. Soviel “Powder”, da kommen die Pistenbullies kaum hinterher. Schade nur, dass die Sicht durch Nebel, tiefhängenden Wolken und Schneetreiben meist arg eingeschränkt ist. Aber auch das soll sich ab morgen oder übermorgen noch bessern…. na dann Ski heil :-)
Es ist inzwischen eine schöne Tradition, dass wir den Jahreswechsel im Freundeskreis mit einem kleinen Kurzurlaub verbinden. Wie im letzten Jahr auch schon waren wir dieses Jahr wieder im Gutshaus Neuendorf auf Usedom zu Gast. Das Haus ist immer noch wunderschön und unbedingt zu empfehlen. Der Gastwirt hatte sich wohl sehr auf unseren Besuch gefreut, er empfing uns freudig und erklärte sogleich, dass er uns wieder den Geschirrspüler bereitgestellt (die Wohnungen verfügen über keinen!), extra noch Geschirrspültabs besorgt hätte und wir natürlich wieder den großen Gemeinschaftsraum mit Kamin nutzen dürften. Wenn wir nicht auf einem der schönen Ausflüge waren, verbrachten wir unsere Zeit genau hier vor dem Kamin. Erstmals dabei: Martins und Christianes Wii, die im wahrsten Sinne des Wortes das Kind im Manne geweckt hat!
Hier findet Ihr einige Impressionen dieser herrlichen vier Tage:
14. Dec 2007, mitten in der NachtGelandet
So, das war wohl heute die letzte Landung in diesem Jahr. Heute, gegen 16.55 Uhr in Berlin-Tegel, aus Zürich kommend. Wenn ich so die letzten Wochen anschaue, war ich jede Woche unterwegs. Nahezu immer irgendwo hingeflogen, Zürich, Budapest, Warschau, Prag… nur eine Woche war ich “nur” mit dem Zug in Hamburg.
Falls das jetzt überheblich oder angeberisch klingt – sorry, nicht meine Absicht. Eigentlich meine ich es ganz anders: Ich bin einfach froh, jetzt “zu Hause” bleiben zu können. So spannend und vielleicht auch aufregend “viele Dienstreisen” klingt, man gewöhnt sich schnell daran, die Aufregung “verfliegt”. ;-)
Und was bleibt dann: Es ist anstrengend. Meist ist man doch richtig früh aus dem Bett oder kommt erst spät an – man will ja den Tag für die Arbeit haben. ;-) Die Flughäfen sind wahrlich nicht sooo schön. Auch, wenn viele modern sind, sind sie keine Orte, wo man sich besonders wohl fühlt oder länger bleiben will. Und wenn Fliegen nicht mehr so aufregend ist, weil man sich daran gewöhnt hat, fallen einem noch ganz andere Dinge auf… aber darüber hatte ich ja schon mal geschrieben :-)
Es wird Zeit, mal wieder etwas über die Hotels zu schreiben, deren Gast ich war. Gerade sitze ich in einem kleinen, aber sehr feinen Zimmer in Zürich. Kaum zu glauben, aber ein preiswertes (also gut und bezahlbar, eben “seinen Preis wert”) ist in Zürich schwer zu finden. Wie enttäuscht ich über das Novotel war, hatte ich ja als Anlass für diese Serie genommen. Besser von der Preis-Leistung her sind da schon das Senator (wenn auch etwas in die Jahre gekommen) oder das Hotel Leoneck mit CrazyCow (ziemlich verrückt :-) ). Mein Favorit bisher ist jedoch eindeutig das Fleming’s in Zürich… Read the rest of this entry »
Ich habe mir in den letzten Monaten den Status eine “Businesskaspers” verdient. Mit anderen Worten, ich bin sehr häufig dienstlich im Flieger, fast jede Woche. Da verliert das Fliegen den Reiz des Abenteuers, man gewöhnt sich daran. Und da es inzwischen Routine geworden ist, fallen mir plötzlich einige Dinge auf. Dinge, die ich früher aufgrund der inneren Anspannung und Aufregung gar nicht bemerkt habe. Ich habe mich mit anderen “Regelmässigfliegern” wie meiner Frau oder Kollegen unterhalten, und diese haben vergleichbare “Phänomene” beobachtet: Read the rest of this entry »
Ein weiteres Hotel, das ich sehr empfehlen kann, ist das Renaissance Hotel Hamburg. Es gehört zur Marriot-Gruppe und entspricht in vielem dem Marriot Warschau – schöne Zimmer mit eleganten Bädern, tollen Betten mit vielen Kissen, sehr gute Lage und eine sehr schöne, neu gemachte Inneneinrichtung. Das Frühstücksbuffet habe ich noch nicht getestet, aber der Zimmerservice war sehr gut und sogar “preiswert” – also das Geld wert.
Der einzige Wermutstropfen – auch hier verlangt das Hotel 12,50 EUR für 24 Stunden WLAN-Zugang. Das muss doch nicht sein, oder? Ich meine, einen Monat DSL-Flatrate kostet heute kaum noch soviel!
Ich habe ein neues Lieblingshotel in Warschau, das Marriot in der City. Herrliches Hotel, sehr schöne Zimmer mit edlen Bädern, guter Aussicht, herrliche Betten mit -zig Kissen und ein wunderbares Frühstücksbuffet. Inzwischen lege ich richtig Wert auf gute Hotels, denn ich habe gemerkt, dass ich fast jede Woche zwei, drei Tage unterwegs bin. Und da diese Reisetage meistens (sehr) früh beginnen und (sehr) spät enden, ist ein gutes Hotel zum Wohlfühlen sehr wertvoll.
Allerdings gibt es auch hier einen Wermutstropfen: Das LAN / WLAN / WiFi kostet extra. In einem 4*-Hotel, in der das Zimmer deutlich über 100 EUR – eher 200 EUR – kostet, soll man heutzutage (Ende 2007!) noch den Internetzugang extra bezahlen?!?
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Bei den Fotos von Slowenien hatte ich ganz vergessen, dass wir am Anfang noch eine andere Speicherkarte (die leider etwas defekt ist und daher ausgetauscht wurde) genutzt haben. Daher fehlten die ersten Fotos aus Maribor. Ich habe noch drei ausgewählt und der Galerie hinzugefügt. Hier sind sie:
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Wie versprochen, habe ich eine Auswahl von Fotos unserer Reise durch Slowenien eingestellt. Wir sind über Maribor (Marburg) und Ptuj in das Pohorje-Gebirge gefahren. Ein Mittelgebirge, dass zum Wandern und Skifahren einlädt. Allerdings, die Ausschilderung der Wander- und Waldwege ist arg abenteuerlich und stark verbesserungswürdig – aber es wird viel investiert.
Und es lohnt sich, wenn man wunderschöne, unberührte und ursprüngliche Natur mag – wie das Video zeigt.

Dann sind wir weiter nach Ljubljana, einer wunderschönen Stadt. Nur in das Bit-Hotel sollte man nicht gehen, wenn man nicht gerade ein Fan von ETAP-Hotels ist… viel besser und nur 20 EUR teurer: der “Economy room” im Hotel Antiq, 4* und mitten in der Altstadt! Super Lage, ein tolles Frühstücksbuffet, ganz süss eingerichtet – da stört es auch nicht, dass die Toilette und das Bad eine bzw. zwei Ecken weiter sind:

Von der Hauptstadt aus weiter an das Meer, die kurze Adriaküste, sehenswert vor allem in Piran, mit Ausflügen in das Hinterland zu Bergdörfer, Olivenöl-Dörfern, faszinierenden Höhlen, Salinen und alten Festungen. Über Triest und der wunderschönen Anlage vom Schloss Miramare ging es weiter Richtung Länderdreieck Italien, Österreich, Slowenien in den Triglav-Nationalpark. Dieser liegt in den Julischen Alpen und um den höchsten Berg Sloweniens, dem Triglav – Nationalsymbol für die Slowenen. Nur, wer ihn bestiegen hat, darf sich wohl “Slowene” nennen. Diese Wandertour haben wir nicht gemacht (es ist eine Dreitages-Tour im Hochgebirge), dafür aber einige andere, nicht minder schöne Touren. Die höchste führte uns auf immerhin 1.911 m! Quartier hatten wir in Kranjskaja Gora, einem netten Ort mit starker touristischer Ausrichtung, vergleichbar mit den Ski-Orten in Österreich. Wer mehr wissen will: einfach fragen! ;-)
05. Nov 2007, kurz vorm FeierabendUrlaubsfotos…
Wir waren in Slowenien, mein Bruder mit Familie und Freunden in den USA. Viele Fotos wurden gemacht, und einige sind wirklich “internetreif”. Am nächsten Wochenende werde ich wohl mal einige hoch laden, die Euch einen ersten Eindruck von Slowenien – und warum es uns da so gut gefallen hat – vermitteln sollen. Und wenn mein Bruderherz seine Auswahl getroffen hat, wird es demnächst auch mehr unter dem Reiter “L & C & R” geben. Also, demnächst wieder BUNTE BILDER :-)