Unseren Sommerurlaub 2009 haben wir in einer Ferienwohnung in einem schönen umgebauten Landgut der Nähe von Lajatico, einem kleinen Ort in der Toskana, verbracht. Es war unsere dritte Reise in dieses Gebiet, und es gefällt uns immer wieder gut! Uns Dreien hat es sehr gut getan, Zeit für uns und zum Ausspannen zu haben. Teilweise waren wir zu viert, da Christianes Schwester Ulrike derzeit in Florenz lebt und uns an den Wochenende Gesellschaft geleistet hat. Die typischen Toskana-Bilder kennt man, daher nur eine kleine Auswahl von uns. Viel Spaß!
01_Am Pool
Wir baden im Pool des Anwesens

02_Auf der Rutsche
Nadja erobert die Rutsche

03_Oben
Ganz allein hochgeklettert

04_Gleich geht es los
Los geht\'s mit Gebrüll

05_Runter
Runter und wieder hoch, immer wieder ;-)

06_Das Ferienobjekt Casa Dera
Das ehemalige Landgut Casa D\'Era in Lajatico, umgebaut zu wunderschönen Ferienwohnungen

07_Casa Dera Lajatico
Mit Pool und schönen Sitzgruppen drum herum.

08_Casa Dera - der Ausblick
Wunderschöner Ausblick vom Hügel in die Umgebung

09_Casa Dera - der Ausblick
Typische toskanische Landschaft

10_Im Olivenhain
Nani und Nadja beim Spazieren.

11_Im Olivenhain
Im Olivenhain gleich nebenan vom Ferienhaus.

12_Im Olivenhain
Sieht fast aus wie Paparazzi-Fotos, oder?

15_Sonnenbrille
Italien? Nicht ohne Sonnenbrille!

16_Sonnenbrille
So, sitzt. Jetzt kann es los gehen. Wohin auch immer ...

20_Ausflug mit Tante Rike
Spazieren in Lajatico mit Tante Ulrike.

21_Ausflug mit Tante Rike
Sind die beiden nicht ein hübsches Paar?

22_In Lajatico
Familienbild beim kleinen Ausflug in Lajatico

23_In den Straßen der Toskana
Papa und Tochter unterewegs

24_In den Straßen der Toskana
Mama und Tochter bei einer Pause

30_San Gimignano
Papa und Nadja am Brunnen auf dem Marktplatz in San Gimignano

31_San Gimignano
Mama und Nadja auf dem Brunnen auf dem Marktplatz in San Gimignano

32_San Gimignano
Und nochmal die gesamte Familie am Brunnen ;-)

40_Ausblick
Auf den Hügeln hoch über der Toskana

50_Siena
Vor dem Dom in Siena. Prachtvoller Bau.

51_Siena
Der Platz in Siena, während einer Pause.

52_Siena
Einfach nur Nadja.

53_Siena
Papa macht Pause, und schaut Nadja zu.

55_Eisessen
Der Beweis: unsere Tochter mag kein Eis, sondern gibt es Papa. Gut so!

60_Volterra
Papa sucht den Weg, und Nadja hilft.

61_Volterra
Gemeinsam finden wir den Weg, oder?

80_Zypressenauffahrt
Nein, leider nicht die Auffahrt zu \"unserem\" Haus... aber schick, oder?

90 Lajatico Teatro del Silenzio
Ein Freilufttheater bei Lajatico. 364 Tage im Jahr Schweigen (Silenzio), dann kommt Andrea Bocelli zum Konzert, und 9.000 Besucher dazu.

91 Toskana Lajatico Teatro del Silenzio
Ein Freilufttheater bei Lajatico. 364 Tage im Jahr Schweigen (Silenzio), dann kommt Andrea Bocelli zum Konzert, und 9.000 Besucher dazu.

Unglaublich, wie unterschiedlich Nadja aussehen kann… hier ein paar Potraitfotos der letzten Wochen.
Bilder, die meine Eltern in den letzten Wochen von Nadja aufgenommen haben…
Nadja hat angefangen zu zählen. Okay, sie spricht die Zahlen nach. Es hat uns allerdings sehr überrascht, als Christiane beim Wickeln “Eins… zwei … drei” zählte und Nadja dann “Vier!” sagte. Erst dachte sie, sie hätte sich verhört. Also, noch einmal testen: “Eins, zwei, drei…” – “vier!” kam die Antwort von Nadja. Inzwischen sind wir bei Fünf. Gut unterstützt von den Fingern. ;-)
28. May 2009, kurz vorm MittagNadja und Lea
Lea Sophie ist die Tochter meines Bruders und ein großer Fan ihrer Cousine Nadja. Wobei das natürlich auf Gegenseitigkeit beruht. Montags ist Oma & Opa-Tag, da holen meine Eltern Nadja aus der Kita ab. Und üblicherweise lässt es sich Lea dann nicht nehmen, auch vorbei zu schauen. Glücklicherweise sind Schule, Kita und die Wohnungen meines Bruders und meiner Eltern nicht mal 5 min voneinander entfernt.
Die beiden Mädchen zu bändigen ist schon eine Herausforderung, die Oma und Opa aber grandios meistern. Und sie werden dafür mit vielen tollen Momenten entschädigt. Einige konnten sie auf Zelluloid Speicherkarte bannen. Die Fotos sind zwar schon vom März, aber trotzdem: viel Spass mit Lea&Nadja!
25. May 2009, kurz vorm FeierabendDas Wunder
Wir haben noch etwas gezögert, bevor wir es hier kund tun. Vielleicht, weil wir es selbst nicht glauben konnten. Oder besser, Zeit brauchten, es für uns selbst zu realisieren. Und vielleicht auch, um die ersten 12 Wochen abzuwarten, die als “kritisch” gelten. Wie dem auch sei, in unserem Umfeld wissen es schon viele, nun kann es “die ganze Welt” erfahren: Wir werden wieder Eltern!
“Okay, toll, Glückwunsch… aber ein Wunder?! Ist ja etwas übertrieben!” mag jetzt der eine oder andere denken. Vor allem, weil wir ja mit Nadja bereits ein Traumkind haben. Das stimmt natürlich! Aber lest doch mal diesen Blogpost vom 6. Februar 2008. Dann versteht Ihr es vielleicht – denn uns wurde von den Ärzten gesagt, dass wir wohl keine leiblichen Kinder bekommen könnten. Auf “natürlichem Weg” wäre die Chance 1:1.000.000, hies es. Das war sicher keine statistisch fundierte Aussage, aber nach erfolgloser Kinderwunschbehandlung hatten wir das Thema “abgehakt”… und dann kam dieser (positive!) “Schock”!
Was bleibt?
1) “Mutter Natur” lässt sich nur bedingt in die Karten schauen oder “ins Handwerk pfuschen”, es bleibt das “Wunder Leben”.
2) Ihr könnt Euch jetzt offiziell zum Kreis derer zählen, die zu einem adoptionswilligen Paar sagen können “Ja, adoptiert mal. Danach klappt das dann auch mit dem leiblichen Kind! ich kenn da welche…” ;-)
Nadja hat einen grünen Daumen. Oder arbeitet daran. Jedenfalls ist Blumengiessen derzeit das Größte für sie. Ganz sorgfältig (und sogar halbwegs erfolgreich) werden die Blumen gegossen. Damit sie schön wachsen. Naja, und Nadja muss auch wachsen. Schwups, war der Rest der Kanne über Nadja vergossen. Erst gab es einen kleinen Schreck, aber dann stand sie pudelnass und lachend da. Und nachdem wir uns beruhigt hatten, ging sie frisch umgezogen gleich wieder los, um den restlichen Blumen auch noch Wasser zu geben.
Nein, es hat nicht wirklich was damit zu tun, dass Nadja auf eine BIP-Kreativitätskita geht. Ich glaube, Christiane freut sich schon ewig darauf, mit Nadja zu basteln. Und Ostereier anmalen ist schliesslich ein Klassiker! Das Ausblasen der Eier war ziemlich anstrengend (gibt es da eigentlich einen Trick!?!). Das daraus gekochte Rührei war super lecker. Aber am Besten war dann das Anmalen! Nadjas Freude dabei und darüber sieht man hoffentlich auf den Bildern…
Der erste Urlaub mit Nadja, endlich! Okay, über Pfingsten und Silvester waren wir zu Dritt mit unseren Freunden jeweils ein langes Wochenende weg gewesen. Aber das war der erste Urlaub als Familie. Nach einigem Suchen sind wir letztlich der Empfehlung von Tom gefolgt: unser Ziel war das Familotel “Rookhus” bei Wesenberg am Großen Labussee im Müritz Nationalpark.
Obwohl wir mit dem Wetter Pech hatten – Ende März nur Temperaturen um 0°C, meist windig, einige Tage Regen und einmal sogar Schnee – hatten wir eine tolle Woche. Schliesslich gibt es kein schlechtes Wetter, sondern nur falsche Kleidung, oder? Okay, etwas mehr Sonne wäre toll gewesen. Die Hauptsache war aber, dass wir Zeit für uns als Familie hatten. Und das Familotel hatte glücklicherweise großzügige Spielzimmer, um auch bei schlechtem Wetter nicht im Zimmer hocken zu müssen. Überhaupt war das Hotel sehr gut auf Kinder vorbereitet. Und auch auf die Kleinsten. Unser “Babyzimmer” war ein geräumiges Doppelzimmer mit einem extra abgetrennten Raum, in dem ein Babybett und ein Wickeltisch standen. So konnten wir Nadja ins Bett bringen und selbst im Zimmer sein, ohne sie beim Schlafen zu stören. Lobenswert auch das Personal, sehr freundlich und auf die Kids gut eingestellt. Und falls Ihr Euch fragt, ob das mit dem “Romantikhotel” und dem “Familotel” überhaupt funktionieren kann… dafür, dass es sich in meinen Augen eigentlich widerspricht, hat Familie Borchards das wirklich toll gelöst. Wie? Findet es selbst raus – mit oder ohne Kids ;-)