14. Feb 2009, kurz nach dem Mittagbino – was?

Ich habe vor ein paar Wochen eine neue Webseite gestartet: www.binomsc.com. bino-was? binomsc! Gesprochen “bino-m-s-c”.

Wofür steht “binomsc”, was bedeutet es? Nun, es ist mein “unique user name”. Ein Name, den ich seit über 10 Jahren im Internet verwende, wenn nach einem “Benutzernamen”, “LogIn”, “Nickname” oder dergleichen gefragt wird. Und ich bin anscheinend weiterhin der Einzige, der diesen komischen Namen verwendet. Insofern, wenn irgendwo “binomsc” steht, steckt zu 99% Martin Scholz aus Berlin dahinter. Nur, was ist die Geschichte hinter diesem Namen? Nun, es ist eine lange…

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27. Jun 2008, mittagsUnglaublich…

aber wahr. Ich dachte, so etwas sieht man nur in Scherz-Emails, die man sonst von (Ex-)Kollegen (an dieser Stelle mal ein Herzliches DANKE, Maik ;-) ) oder Freunden erhält. Doch diese Fotos hab ich selbst gemacht, am Mittwoch früh gegen 10 Uhr am Flughafen Prag. Die Schranke vor der Einfahrt in die Tiefgarage scheint die Fahrerin (sorry, es war wirklich eine Frau) nicht ernst genommen zu haben, jedenfalls kam die versenkbare automatische Sperre (schwarz-gelb gestreift) wohl aus dem Boden geschossen und hebelte den Audi hoch. Als ich das sah, standen schon viele Leute (Polizei, Sicherheitskräfte vom Flughafen, Fahrerin etc.) herum und wunderten sich. Leider musste ich los, bevor ich die Auflösung sehen konnte… ;-)

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03. May 2008, abendsI am a Mac

Nun ist es offiziell – meine Transformation vom PC zum Mac ist abgeschlossen. Nachdem mein Chef mich vor ca. einem Jahr mit sanfter Gewalt und vielen Argumenten davon überzeugt hatte, einen Mac als Dienstlaptop zu nutzen, habe ich nun auch privat auf Mac umgestellt. Familie Scholz ist nun stolzer Besitzer eines brandneuen MacBookPro. Mit Multitouch-Pad und vielen anderen coolen Sachen :-)

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29. Apr 2008, mittagsMartins Welt wird mehrsprachig!

Unglaublich, aber wahr: Mit WordPress-PlugIns schaffe ich bei meiner Homepage das, was bei einigen meiner dienstlichen Projekte schier unmöglich scheint: Mehrsprachigkeit! Das hier ist der erste Artikel, der in Deutsch und Englisch erscheint. Es wird bei den beiden Sprachen bleiben (müssen), da ich nur diese beiden hinreichend gut beherrsche… aber immerhin! ;-)

Okay, die “statischen” Seiten sind übersetzt, die Kategorien und auch die Sidebar – allerdings gibt es da noch kleine Bugs. Die alten Artikel werde ich nicht mehr übersetzen, insofern wird sich Englischsprachiger Inhalt erst langsam aufbauen…

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26. Apr 2008, abendsKryptische Emails

Manchmal erhält wohl jeder kryptische Emails: oftmals SPAM (bei mir gern auch in kyrillischen Buchstaben… ), häufig aber auch von Kollegen (was will der jetzt eigentlich?), manchmal sogar von Freunden. Letzteres kann jetzt bei mir zunehmen. Allerdings bezieht sich das nicht mehr zwingend auf unverständlichen Inhalt, sondern auf unleserlichen. Unleserlich zumindest für Dritte. Denn ich habe nun, dank tatkräftiger Unterstützung (step-by-step Anleitung) meines Chefs, eine PGP-Verschlüsselung für meine Emails eingerichtet. Sofern der Empfänger dies auch getan hat – und mir sein Public Key bekannt ist – kann ich nun meine Nachrichten geschützt verschicken. Und wer mir geheime Botschaften übermitteln will: mein Public Key ist hier als Download verfügbar – oder auf den Button oben rechts in der Seitenleiste klicken!

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13. Apr 2008, abendsDie wichtigen Seiten des Lebens

Es ist eine Weile seit dem letzten Eintrag her. Der Grund ist einfach: Stress auf Arbeit. Nichts wirklich neues. Raubt einen Zeit, Energie und manchmal buchstäblich den letzten Nerv. Insbesondere, wenn der Stress eigentlich unnötig ist und nur aufgrund “politischer Spielchen” entsteht. Man mit dem Papiertiger kämpfen muss, anstatt sich der wirklichen Arbeit zu widmen. Es ist immer wieder faszinierend erschütternd, wie schnell und scheinbar einfach die Gesetze und Regeln der Logik außer Kraft gesetzt werden, wenn die “Konzernpolitik” zuschlägt. Umso wichtiger ist es, die wirklich wichtigen Seiten im Leben zu kennen. Früher musste ich mich dann bewusst darauf konzentrieren, dass es anderes, wichtigeres im Leben gibt. Letztlich ist die Arbeit nur dazu da, um Geld zu bekommen, um die Rechnungen zu zahlen.

Heutzutage ist es viel einfacher für mich: ein Blick auf mein Handy, und ich sehe die strahlende Nadja! Das ist wie ein Sonnenstrahl an einem kalten Novembertag. Natürlich ist es noch schöner, wenn ich Abends nach Hause komme, und sie mich anstrahlt, bevor sie schlafen geht. Und am schönsten ist das Wochenende, wenn die Arbeit “draußen bleiben muss” – dann gibt es keine Ausschüsse, keinen Vorstandsbeschluss, keinen Stress – nur noch private “Projekte”!

Und was gibt es nun Neues von Nadja? Sie ist immer noch ein Sonnenschein, gut gelaunt, strahlend. Für uns ein steter Quell der Freude. Und sie kann sich nun vollständig und bewusst drehen, vom Rücken auf den Bauch und zurück. Und so, kombininert mit Robben und Schieben und Drehen schon fast jeden Punkt auf dem Spielteppich erreichen – Zeit für den Steckdosenschutz ;-)

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06. Mar 2008, frueh am MorgenWetterchaos und die Globalisierung

Das ich pünktlich am Flughafen war, verdankte ich einem geübten Taxifahrer. Trotzdem wurde es noch ein turbulenter Tag: ich wollte nach Genf, um dort am Rande des Genfer Autosalons mit Kollegen aus verschiedenen Ländern ein Meeting abzuhalten. Das Ganze war sehr kurzfristig entstanden, so dass schon die Reiseorganisation etwas chaotisch war. Für mich war geplant, morgens mit dem Flieger nach Zürich – dort mit meinem Kollegen treffen, der schon einen Tag früher dienstlich dorthin geflogen war – und dann in den Zug nach Genf.

Nun, als ich in Tegel war, bot sich mir folgendes Bild:

 

Um es abzukürzen, der Abflug verzögerte sich deutlich, ich verpasste den ersten und den zweiten Zug, mit dem dritten kam ich etwas zu spät zum Meeting. Was aber auch nicht wirklich schlimm war, denn fast alle waren verspätet, dank Streik auf den Deutschen und Schneechaos an vielen anderen Europäischen Flughäfen. Wenigstens war das Meeting sehr gut und wertvoll, so dass sich der ganze Stress irgendwie doch noch gelohnt hat. Und als Bonus gab es in der Schweiz noch tolles Wetter und schöne Impressionen während der Zugfahrt:

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05. Mar 2008, vormittagsDas Verkehrschaos und sein Bändiger

Heute wird ein Chaostag. Das war jedenfalls die Prognose. Streik im öffentlichen Dienst, unter anderem auch bei der BVG (Berliner Nahverkehr). Das bedeutet viele Autos und volle Straßen. Dazu war Schnee angesagt, also Chaos auf den Straßen. Außerdem sollte noch auf den Flughäfen gestreikt werden. Perfekte Bedingungen, um heute morgen nach Zürich zu fliegen.

Aber… alles halb so wild. Am Flughafen sollte, wenn, dann vor allem das Personal vom Check-In und der Gepäckabfertigung streiken. Da ich eh lieber online oder am Automaten einchecke und nur mit Handgepäch fliege, wäre mir das egal gewesen. Außerdem war es gestern nachmittag unmöglich, eine der Taxizentralen telefonisch oder online für eine Vorbestellung zu erreichen – und in Berlin kommt man selbst ohne BVG-Streik mit öffentlichen Verkehrsmitteln nur sehr schlecht zum Flughafen Tegel. Aber “Businesskasper” zu sein, hat auch Vorteile: man hat die Mobilfunknummer des Taxifahrers seines Vertrauens :-) Der war zwar selbst schon ausgebucht, aber sein Kollege übernahm die morgendliche Fahrt.

Also, heute morgen, 1,5 Stunden vor Boarding statt wie üblich 1 Stunde früher, stand mein Taxi vor der Tür. Der “rasende Mario” nenne ich ihn. Er ist immer schnell. Deutlich schneller als die Kollegen. Könnte auch locker in Moskau oder Paris arbeiten, mit diesem Fahrstil ;-) Heute hat er sich selbst übertroffen: trotz durch BVG-Streik gefüllten Straßen und winterlichem Schneetreiben in nur 44 Minuten von Karlshorst nach Tegel! Bitte fragt nicht, wie. Ich hatte mich in weiser Voraussicht gleich auf die Rückbank gesetzt und lieber mit dem BlackBerry gespielt, als auf die Straße zu schauen…

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20. Dec 2007, abendsWeihnachtsgrüsse in Cc

Heute bekam ich eine Email von einer sehr netten Kollegin. Sie hatte am letzten Arbeitstag vor den Weihnachtsfeiertagen ein schönes Fest und einen guten Rutsch gewünscht, verbunden mit einem Dankeschön für die Hilfe und Unterstützung in diesem Jahr. Eigentlich doch einfach sehr lieb und nett, oder?

Wenn… ja wenn da nicht die Sache mit dem “Cc” wäre… Wahrscheinlich bin ich mal wieder zu pingelig, zu genau. Aber für mich war das eine dieser Emails, wo ich das Gefühl habe, dass viele Leute dieses Kommunikationsmittel unüberlegt nutzen. Einerseits ging diese Email nicht an mich persönlich, sondern an eine ganze Reihe von Leuten, einen Abteilungsverteiler und weitere Kollegen, so ca. 20 Leute. Emails sind wunderbar, um schnell viele Leute zu erreichen, aber Glückwünsche sind eigentlich eher etwas persönliches. Entweder, ich nehme mir die Zeit und schreibe den Leuten, die es mir wert sind, einzeln. Oder ich kopiere es zumindest in verschiedene Emails mit je einem Empfänger hinein. Aber so eine Sammel-Frohe-Weihnacht-Email find ich irgendwie “seelenlos”, “Massenabfertigung”. ;-)

Wenn ich mich trotzdem für eine Sammelemail entscheide, dann sollten doch alle in “An” stehen, und nicht ein Teil in “An” und der Rest (so wie ich… schnief) in “Cc”. Viele scheinen sich nie mit der Bedeutung oder dem Hintergrund der Abkürzung “Cc” auseinander gesetzt haben: “Cc” kommt von “Carbon Copy”, also dem guten alten Kohlepapier-Durchschlag bei der Schreibmaschine. Das bedeutet, die Glückwünsche gingen gar nicht an mich, ich wurde nur “in Kopie darüber informiert”, dass die anderen, “wichtigen” (?) Leuten Wünsche übermittelt bekommen haben. :-)

Also, liebe Leser, vergesst Email-Weihnachtsgrüße, erst recht per Sammelmail… kauft ein paar gute alte Papierkarten, am besten von Unicef oder dem SOS-Kinderhilfswerk, und schreibt per Hand! Back to the roots! Die Post freut sich, obwohl… dank der PIN-Pleite sollte es der Post ja eh rosig gehen…

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14. Dec 2007, mitten in der NachtGelandet

So, das war wohl heute die letzte Landung in diesem Jahr. Heute, gegen 16.55 Uhr in Berlin-Tegel, aus Zürich kommend. Wenn ich so die letzten Wochen anschaue, war ich jede Woche unterwegs. Nahezu immer irgendwo hingeflogen, Zürich, Budapest, Warschau, Prag… nur eine Woche war ich “nur” mit dem Zug in Hamburg.

Falls das jetzt überheblich oder angeberisch klingt – sorry, nicht meine Absicht. Eigentlich meine ich es ganz anders: Ich bin einfach froh, jetzt “zu Hause” bleiben zu können. So spannend und vielleicht auch aufregend “viele Dienstreisen” klingt, man gewöhnt sich schnell daran, die Aufregung “verfliegt”. ;-)

Und was bleibt dann:  Es ist anstrengend. Meist ist man doch richtig früh aus dem Bett oder kommt erst spät an – man will ja den Tag für die Arbeit haben. ;-) Die Flughäfen sind wahrlich nicht sooo schön. Auch, wenn viele modern sind, sind sie keine Orte, wo man sich besonders wohl fühlt oder länger bleiben will. Und wenn Fliegen nicht mehr so aufregend ist, weil man sich daran gewöhnt hat, fallen einem noch ganz andere Dinge auf… aber darüber hatte ich ja schon mal geschrieben :-)

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