BIP Kreativitätskonzept nach MehlhornSeit Montag ist Nadja nun im Kindergarten, ganz kurzfristig hatte es doch noch bei unserem präferierten Kindergarten mit einem Platz geklappt. Da wir sehr spät mit der Anmeldung dran waren, hatten wir nicht allzu viel Hoffnung, in dieser Einrichtung noch unter zu kommen. Es ist ein privater Kindergarten, der nach dem BIP Kreativitätskonzept arbeitet. Was genau das ist? Nun, ich hab das – stark vereinfacht und damit sicher falsch – so verstanden: es ist der Mittelweg zwischen Antiautoritärer bzw. Walldorf-Erziehung und autoritärer (alt- oder ostdeutscher) Disziplin bzw. “Zucht & Ordnung”. Naja, was es genau bedeutet, steht besser auf der Webseite!

Auf jeden Fall läuft die Eingewöhnung bisher sehr gut. Wie erhofft – und basierend auf den bisherigen Erfahrungen, wenn Nadja auf andere Kinder getroffen war, auch erwartet. Am ersten Tag war sie etwas irritiert und verunsichert, als ein etwas älteres Kind aus der Gruppe angekrabbelt kam, sie umschubste und dabei auch noch kratzte. Aber selbst da beruhigte Nadja sich schnell wieder. Am Dienstag schaute sie sich schon ganz entspannt mit der Betreuerin ein Buch an. Mittwoch lies es sie kalt, dass (fast) alle andere Kinder weinten und schrien, sie krabbelte weg und nahm sich ein Spielzeug. Heute hat sie auch problemlos überstanden, als Christiane 15 min. aus dem Raum war – sie hat währenddessen sogar zur Musik getanzt! Ein Traumkind eben :-)

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