Nun ist es soweit: Nadja kann nicht nur (von uns geführt) Laufen, sondern seit dem Wochenende auch richtig (allein, bewusst und zielgerichtet) krabbeln. So kam sie uns heute aus ihrem Zimmer in Richtung Bad entgegen gekrabbelt. Sehr süss, vor allem, weil es auf dem glatten Parkett ziemlich rutschig ist. Mal schauen, ob wir das auch noch auf Video bannen können.

Allein fortbewegen – der erste Schritt in die Unabhängigkeit. Und Stress für uns: Wo sind die verd***ten Steckdosen-Kindersicherungen, die wir schon vor ein paar Wochen gekauft haben?! ;-)

Nun muss sie nur noch “Ja” und “Nein” sagen lernen, damit sie ihren Willen kund tun kann. Das ist unser Ziel, bevor sie in den Kindergarten kommt: Dass Nadja, falls sie etwas stört, “Nein”-Sagen und/oder wegkrabbeln/-laufen kann.

Es soll ja Eltern geben, die (halb im Scherz, halb ernsthaft) “Ich verfluche den Tag, an dem ich meinem Kind sprechen und laufen beigebracht hab” postulieren. Denn mit der zunehmenden “Unabhängigkeit” der Kinder steigt die eigene Verantwortung und sinkt die “Pflegeleichtigkeit” – man muss viel mehr aufpassen, erklären, diskutieren, erziehen… aber wir freuen uns (noch ;-) ) darauf und sind sehr auf die ersten bewussten, eindeutigen Äußerungen von Nadja gespannt. Viele gute Ansätze sind schon zu hören (und mit etwas gutem Willen auch schon “Mama” oder “Papa” :-) )…

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