24. Mar 2008, mitten in der NachtWieder online – Neues von Nadja und der Wohnung

Dass es mit unserem Umzug etwas durcheinander ging, hatte ich ja schon geschrieben. Alles verschob sich, dadurch wurde die Zeit für vieles knapp. Das Einzige, was problemlos klappte, war die Ummeldung des Telefon- und Internetanschlusses. Nun, zumindest die ABSCHALTUNG klappte auf den Tag genau am 8. März. Das ANSCHALTEN in der neuen Wohnung war aber erst zum 19. März möglich. Das “Wiederanschalten” in der alten Wohnung bis dahin ging nicht. So waren wir einfach mal “not connected”, offline eben. Für mich war es nicht so schlimm, ich hab ja auf Arbeit Netzzugang. Nur Nani musste sich umstellen: “Martin, kannst Du mir mal die Telefonnummern dieser Firmen und Ämter heraus suchen und dann per SMS schicken?”. Wie war das eigentlich früher…. ach ja, Telefonbücher… :-)

Auf jeden Fall haben wir das gemeistert, dank Nanis toller Arbeit und der fleissigen Unterstützung der ganzen Familie und Freunden sowie den klasse Jungs von CARE Umzüge haben wir den Umzug am 17. März geschafft. Das meiste ist bereits ausgepackt, die Wohnung schon durchaus gemütlich. Leider musste ich am 18. – 20. März dienstlich wieder nach Zürich. So sind noch einige Löcher zu bohren – Regale, Gardinen, Bilder warten auf’s Anbringen. Mal schauen, was wir über Ostern noch erledigen können, ohne die Geduld unserer Mitbewohner zu sehr zu strapazieren. ;-) Etwas wichtiges ist aber geschafft: nach meiner Reise konnte ich am 21. März die Telekommunikationstechnik anklemmen und wir sind wieder “connected” und online. Festnetz und Internet sind da, so kann ich nun auch wieder über Nadja berichten:

Es geht ihr SUPER! Sie ist und bleibt ein Sonnenschein, hat den Umzugstrubel gut überstanden, lächelt und erfreut uns und unsere Besucher. Und fühlt sich in der neuen Wohnung offensichtlich auch schon wohl und “zu Haus”. Nur das mit dem Baden, das mag sie nicht. Dafür aber kuscheln und spielen mit Papa am Morgen im Bett und mit Mama vorm Spiegel stehen – ein Mädchen halt ;-)

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11. Mar 2008, kurz vorm FeierabendUnd sie dreht sich doch!

Sagte schon Galileo. Okay, er meinte die Erde, die sich um die Sonne dreht – ein Skandal für die Kirche im Mittelalter. Aber dies soll keine Geschichtsstunde werden, denn es geht um brandaktuelle News! Um NNN – Neueste Nadja News. Unbestätigten Berichten aus wohlinformierten Kreisen (Christiane) zufolge hat sich Nadja heute, im Alter von 6 Monaten und 4 Tagen, das erste Mal allein vom Rücken auf den Bauch gedreht! Wie immer wird der Autor alles probieren, um diese Gerüchte selbst zu prüfen – vielleicht ergibt sich sogar ein Foto- oder Videobeweis. Mehr dazu in den nächsten Tagen… bleiben Sie dran! ;-)

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11. Mar 2008, kurz vorm FeierabendKistenchaos

Unglaublich. Okay, wir hätten es wissen können, wissen müssen. Wer sich auf das Abenteuer “Immobilienerwerb” einlässt, hat etwas zu erzählen. Egal, ob Haus oder Wohnung, ob gekauft, gebaut oder eine Mischform wie bei uns (Bestandobjekt als Erstbezug nach Sanierung).

Im Frühsommer letzten Jahres hatten wir den ersten Kontakt zu der vom Verkäufer beauftragten Objektentwicklungsgesellschaft, da sollte das Bauvorhaben im Dezember, spätestens aber im Januar fertig gestellt sein. Den Vorvertrag hatten wir dann sicherheitshalber mit Übergabe 1. März geschlossen und unsere alte Wohnung entsprechend zum Ende März gekündigt. Wie gut dieser Puffer war, zeigt sich nun. Read the rest of this entry »

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06. Mar 2008, frueh am MorgenWetterchaos und die Globalisierung

Das ich pünktlich am Flughafen war, verdankte ich einem geübten Taxifahrer. Trotzdem wurde es noch ein turbulenter Tag: ich wollte nach Genf, um dort am Rande des Genfer Autosalons mit Kollegen aus verschiedenen Ländern ein Meeting abzuhalten. Das Ganze war sehr kurzfristig entstanden, so dass schon die Reiseorganisation etwas chaotisch war. Für mich war geplant, morgens mit dem Flieger nach Zürich – dort mit meinem Kollegen treffen, der schon einen Tag früher dienstlich dorthin geflogen war – und dann in den Zug nach Genf.

Nun, als ich in Tegel war, bot sich mir folgendes Bild:

 

Um es abzukürzen, der Abflug verzögerte sich deutlich, ich verpasste den ersten und den zweiten Zug, mit dem dritten kam ich etwas zu spät zum Meeting. Was aber auch nicht wirklich schlimm war, denn fast alle waren verspätet, dank Streik auf den Deutschen und Schneechaos an vielen anderen Europäischen Flughäfen. Wenigstens war das Meeting sehr gut und wertvoll, so dass sich der ganze Stress irgendwie doch noch gelohnt hat. Und als Bonus gab es in der Schweiz noch tolles Wetter und schöne Impressionen während der Zugfahrt:

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05. Mar 2008, vormittagsDas Verkehrschaos und sein Bändiger

Heute wird ein Chaostag. Das war jedenfalls die Prognose. Streik im öffentlichen Dienst, unter anderem auch bei der BVG (Berliner Nahverkehr). Das bedeutet viele Autos und volle Straßen. Dazu war Schnee angesagt, also Chaos auf den Straßen. Außerdem sollte noch auf den Flughäfen gestreikt werden. Perfekte Bedingungen, um heute morgen nach Zürich zu fliegen.

Aber… alles halb so wild. Am Flughafen sollte, wenn, dann vor allem das Personal vom Check-In und der Gepäckabfertigung streiken. Da ich eh lieber online oder am Automaten einchecke und nur mit Handgepäch fliege, wäre mir das egal gewesen. Außerdem war es gestern nachmittag unmöglich, eine der Taxizentralen telefonisch oder online für eine Vorbestellung zu erreichen – und in Berlin kommt man selbst ohne BVG-Streik mit öffentlichen Verkehrsmitteln nur sehr schlecht zum Flughafen Tegel. Aber “Businesskasper” zu sein, hat auch Vorteile: man hat die Mobilfunknummer des Taxifahrers seines Vertrauens :-) Der war zwar selbst schon ausgebucht, aber sein Kollege übernahm die morgendliche Fahrt.

Also, heute morgen, 1,5 Stunden vor Boarding statt wie üblich 1 Stunde früher, stand mein Taxi vor der Tür. Der “rasende Mario” nenne ich ihn. Er ist immer schnell. Deutlich schneller als die Kollegen. Könnte auch locker in Moskau oder Paris arbeiten, mit diesem Fahrstil ;-) Heute hat er sich selbst übertroffen: trotz durch BVG-Streik gefüllten Straßen und winterlichem Schneetreiben in nur 44 Minuten von Karlshorst nach Tegel! Bitte fragt nicht, wie. Ich hatte mich in weiser Voraussicht gleich auf die Rückbank gesetzt und lieber mit dem BlackBerry gespielt, als auf die Straße zu schauen…

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02. Mar 2008, abendsLangsam wird es ernst…

… mit unserem Umzug. Am 20. Februar war die Wohnungsabnahme. Leider gab es noch einmal richtig Stress, da der Fußboden einfach nicht “tragbar” war – im wahrsten Sinne des Wortes. Umso ärgerlicher, da wir es seit der ersten Begutachtung im Oktober immer wieder bemängelt hatten. Und immer wieder von der Baubetreuung beruhigt und beschwichtigt worden waren. Glücklicherweise fand sich im direkten Gespräch mit den Verkäufern eine Lösung, der Boden wird nachgebessert. So konnten wir am 22. Februar beim Notar tatsächlich den Kaufvertrag unterschreiben – zwar mit einer Arbeitsliste, was noch fertig gestellt bzw. überarbeitet werden muss, aber immerhin. Noch sind die Nachbesserungsarbeiten nicht abgeschlossen, aber zumindest die Küche ist inzwischen drin – traumhaft schön. Falls jemand ein Küchenstudio braucht: Küche Aktiv in Berlin ist unsere Empfehlung ;-)

Leider konnten wir dieses Wochenende noch nicht so richtig in der Wohnung arbeiten (da der Fußboden in den Zimmern noch nicht fertig ist), aber die ersten Dinge konnten wir schon erledigen. So hängen fast alle Lampen und in den Abstellkammern sind die ersten Regale aufgebaut. Auch in der alten Wohnung haben wir – dank tatkräftiger Hilfe von Familie und Freunden – bereits vieles vorbereitet. So manche Kiste ist gepackt, einiges aussortiert und weg geschmissen. Langsam glauben wir, dass wir am nächsten Wochenende in der neuen Wohnung einziehen! Wenn auch noch Martins Traum, der große Side-by-Side-Kühlschrank, rechtzeitig geliefert wird… wäre alles perfekt. Mehr dazu aus der neuen Wohnung. Ach nee… das mit dem Telefon- und Internetanschluss wird wohl nicht rechtzeitig klappen :-(

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02. Mar 2008, abendsNadja im Babyknast

Es ist schon eine Weile her seit dem letzten Beitrag über Nadja. “Ja, ein Kind ändert alles, und ein Baby braucht viel Aufmerksamkeit…” – stimmt natürlich. Andererseits ist Nadja ein echter Sonnenschein, lieb, freundlich, selten meckernd (wenn, dann meist mit Recht: weil sie hungrig oder müde ist… :-) ). Sie schläft abends schnell ein, und gönnt uns von 20 Uhr bis 7 Uhr vollkommene Ruhe, während sie zufrieden durchschläft. Einfach traumhaft. Auch den ganzen Umzugsvorbereitungstrubel mit vielen Helfern im Haus verkraftet sie super. Wir sind immer wieder überrascht, wie entspannt sie das alles hin nimmt und alle freundlich anlächelt. Warum trotzdem keine Nachrichten veröffentlicht wurden? Weil Nadja im Knast ist. Im Babyknast.

Keine Sorge, wir meinen natürlich nur das Laufgitter :-) – an dieser Stelle noch einmal herzlichen Dank an Hannah (die es nicht mehr braucht) und Nicki & Hagen, die es nicht mehr (oder noch nicht wieder?) brauchen. Und auch an alle anderen Freunde, Bekannten, Kollegen, Pflegeeltern, Hausbewohnern, Familienmitgliedern, die uns so reichlich mit Babysachen, Babyausstattung und allem drum und dran versorgt haben! Auch das Spieluhr-Mobilé, dem Nadja so fasziniert “stundenlang” zuschauen kann, haben wir geschenkt bekommen. So bleiben momentan für die Omas nur noch “Verbrauchsmaterial”, um ihrer Nadja etwas Gutes zu tun: Brei und Windeln…

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