Unseren Sommerurlaub 2009 haben wir in einer Ferienwohnung in einem schönen umgebauten Landgut der Nähe von Lajatico, einem kleinen Ort in der Toskana, verbracht. Es war unsere dritte Reise in dieses Gebiet, und es gefällt uns immer wieder gut! Uns Dreien hat es sehr gut getan, Zeit für uns und zum Ausspannen zu haben. Teilweise waren wir zu viert, da Christianes Schwester Ulrike derzeit in Florenz lebt und uns an den Wochenende Gesellschaft geleistet hat. Die typischen Toskana-Bilder kennt man, daher nur eine kleine Auswahl von uns. Viel Spaß!

The destination for our summer vacation 2009 was Lajatico in Tuscany, Italy. We have been there two times before, and also the third time we liked it very much! It was great for us three to relax, spent time together and forget about time, work and other daily duties. During the weekends we were four as Christianes sister Ulrike visited us. She is currently living in Florence and was happy to see her nice again. As everybody knows the „typical“ pictures of beautiful Tuscany, we selected only a few personal ones. Enjoy!

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Der erste Urlaub mit Nadja, endlich! Okay, über Pfingsten und Silvester waren wir zu Dritt mit unseren Freunden jeweils ein langes Wochenende weg gewesen. Aber das war der erste Urlaub als Familie. Nach einigem Suchen sind wir letztlich der Empfehlung von Tom gefolgt: unser Ziel war das Familotel „Rookhus“ bei Wesenberg am Großen Labussee im Müritz Nationalpark.

Obwohl wir mit dem Wetter Pech hatten – Ende März nur Temperaturen um 0°C, meist windig, einige Tage Regen und einmal sogar Schnee – hatten wir eine tolle Woche. Schliesslich gibt es kein schlechtes Wetter, sondern nur falsche Kleidung, oder? Okay, etwas mehr Sonne wäre toll gewesen. Die Hauptsache war aber, dass wir Zeit für uns als Familie hatten. Und das Familotel hatte glücklicherweise großzügige Spielzimmer, um auch bei schlechtem Wetter nicht im Zimmer hocken zu müssen. Überhaupt war das Hotel sehr gut auf Kinder vorbereitet. Und auch auf die Kleinsten. Unser „Babyzimmer“ war ein geräumiges Doppelzimmer mit einem extra abgetrennten Raum, in dem ein Babybett und ein Wickeltisch standen. So konnten wir Nadja ins Bett bringen und selbst im Zimmer sein, ohne sie beim Schlafen zu stören. Lobenswert auch das Personal, sehr freundlich und auf die Kids gut eingestellt. Und falls Ihr Euch fragt, ob das mit dem „Romantikhotel“ und dem „Familotel“ überhaupt funktionieren kann… dafür, dass es sich in meinen Augen eigentlich widerspricht, hat Familie Borchards das wirklich toll gelöst. Wie? Findet es selbst raus – mit oder ohne Kids ;-)

The first holiday with Nadja. Okay, we had two long weekends with her and our friends at Whitsun and New Year’s Eve. However, this was the first long holiday as a family. After some research we followed a recommendation of Tom finally: the Familotel (family hotel) „Rookhus“ at the „Great Labus Lake“ near Wesenberg, located in the Mueritz National Park.

Although the  weather was not the best – nearly 0°C, stormy, rainy, even snowy days with only few hours of sun – we really enjoyed the time. As the saying goes: There is no bad weather, only wrong clothing. Still, a little more sun would have been great. However, the hotel offered indoor playgrounds so we were not stuck in the room only. In general the „Familotel“ was well prepared for children, even the little ones. Our „Babyroom“ was a spacious double room with a seperate chamber which featured a baby bed and a diaper changing table. So we could bring Nadja to bed and stay in the hotel room without disturbing her sleep. Very friendly and helpful was the staff who was used to handle the children well. And if you wounder how „romantic hotel“ and „family hotel“ go together… yes, it sounds like antipodes, but it worked fine. How? Find out yourself – with or without kids :-)

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15. Feb 2009, mitten in der NachtSkifahr’n|In the snow

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Ein kleiner Nachtrag vom Skiurlaub: Ja, die Pisten waren herrlich leer und der Schnee einfach toll!

A small addition to our skiing weekend: Yes, the ski pistes were enjoyable empty and the snow was simply fantastic!

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23. Jan 2009, kurz vorm FeierabendIm Schnee | Snow

(published via WordPress for iPhone)

6 Uhr in Berlin aufgestanden, um 12 Uhr mittags schon auf der Piste. Ungewohnt und toll! Billigfliegern wie transavia sei Dank! Berlin-Tegel nach Innsbruck 1 h Flug. Es ‚fehlten‘ uns die 9+ Stunden, die man sonst im Auto sitzt, zur mentalen Vorbereitung ;-) aber als wir dann Skisachen an hatten, Ski ausgeliehen und das erste Mal den Skipass an den Sensor der Gondel hielten, waren wir auch ‚innerlich‘ im Schnee angekommen.

Übrigens eine interessante Selbstbeobachtung an mir: woran merkte ich heute (mal wieder), dass ich (zu?) häufig auf Dienstreise bin? Als ich am Flughafen ankam, war mir wie ‚Arbeit‘ – für die meisten Anderen ist der Ort ein Symbol für Urlaub.

As this post was published via the iPhone I could not deliver the English version until today. I am sorry for any inconvinience :-)

6 am wake up in Berlin, at noon on the ski slope already. That is a completely new experience for a guy from Berlin. And a nice one – thanks to cheap airlines like transavia! Berlin-Tegel airport to Innsbruck airport only 1 hour flight time. All right, somehow we „missed“ the 9+ hours in the car to get „prepared“ for the ski holiday. But as soon as we were wearing ski clothes and shoes and pressed the skipass to the sensor of the ski lift we realized „Yes, it’s skiing time!“

Another interesting insight I had: How do you realize you do to much business trips? When arriving at the airport I felt like „work“ – for most other travellers the airport is a symbol for „holidays“.

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16. Nov 2008, spaet abendsEin Luxuswochenende|A luxury weekend

Das war herrlich. Natürlich haben wir Nadja vermisst, aber wir wussten, sie ist bei den Großeltern in guten Händen. Und so konnten wir wieder einmal die Gastfreundschaft im Hotel Haferland in vollen Zügen geniessen. Ein wunderbares Hotel, familiär und mit viel Herz geführt. Liebevoll eingerichtet, mit schönem Wellnessbereich, freundlichen „Haferlandgeistern“ und sehr leckerem Essen. Hervorragendem Essen, um genau zu sein. Vom Frühstück bis zum Abendmenü. Meist regionale Küche, die Zutaten vorwiegend aus biologischem Anbau, raffiniert und abwechslungsreich zubereitet. Kurzum, ein Wochenende zum Durchatmen. Kostet zwar fast soviel wie eine Woche Türkeiurlaub pauschal, bietet aber definitiv mehr Erholung. ;-)

That was a great weekend! Of course we missed Nadja, but knowing that her Grandparents taking care for her gave us the opportunity to enjoy again the hospitality of the Hotel Haferland. A wounderful hotel, family owned with warm hearts. Lovely designed, with nice wellness area, friendly „Haferland ghosts“ (the employees) and good food. Excellent food, to be honest. Breakfast as well as dinner menu. Mostly regional recipes, the ingredients from the area, produced organically and prepared very artfully. To cut it short: A perfect weekend to take a deep breath. Well, the bill is nearly as high as for one week holiday in Turkey – only that the weekend at the Haferland provides us more recovery ;-)

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26. Sep 2008, kurz vorm FeierabendCrash test dummy

Das war es also. Nach einigen kleineren Auffahrunfällen in meiner Jugend ;-) bin ich eine ganze Weile unfallfrei geblieben. Doch am Dienstag, 23. September, hat es mich erwischt. Allerdings, ich bin unschuldig! Ich war gerade auf dem Rückweg vom Kindergarten, wo ich Nadja abgegeben hatte, als mir auf einer Nebenstrasse jemand klassisch die Vorfahrt genommen hat. Er hatte die Bremswirkung auf nassem Kopfsteinpflaster wohl falsch eingeschätzt – oder einfach geschlafen und nicht aufgepasst.

Ein Opel Astra Kombi. Relativ neu. Aus Hoyerswerda, einer kleinen Stadt im Land Brandenburg Freistaat Sachsen mit zweifelhaftem Ruf. Ein Spießerauto wie aus dem Bilderbuch. Hatte ich erwähnt, dass ich OPEL noch nie leiden konnte? Und OPEL-Fahrer in der Regel auch nicht? Dann die Überraschung: Ausstieg ein Mann Mitte/Ende 20 mit Irokesenschnitt und leicht „Anarcho-angehauchtem“ Outfit. Des Rätsels Lösung: Er hatte gerade seine Eltern (in deren Auto) zum Flughafen Tegel gebracht, von dem diese in den zweiwöchigen Jahresurlaub aufgebrochen waren. Doch es ging noch weiter: Er wohnte „gleich um die Ecke“, er war fast daheim. Und normalerweise biegt er eine Straße früher ein, aber die hatte er verpasst (was wiederum ein Indiz für Übermüdung war).

Nun, um es kurz zu machen, die Ergebnisse: Er ist schuld, bekommt drei Punkte und ein dickes Bußgeld, das Auto (Dienstwagen) hat ca. 9.500 EUR Schaden und wird nicht mehr repariert, ich hab ein leichtes Schleudertrauma. Ach ja, und als besonderes Bonbon: Der Ersatzwagen, den EuropCar brachte, war ein….? RICHTIG: OPEL ASTRA Kombi… den ich heute nach einigen Stress mit der gegnerischen Volksfürsorge-Versicherung wieder bei EuropCar angegeben habe. Aber das wäre eine weitere lange Geschichte :-)

So, this was my „crash-free“ driving history. After some smaller (rear-end) collisions in my wilder times as a young guy ;-) I managed to stay crash-free for several years. Until last Thursday, 23rd September. Then it hit me. Well, this time I was unblameable. I was just returning from the Kindergarten where I left Nadja. I was driving on side streets when somebody took my right of way. He simply misjudged the braking power on wet cobbled roads – or was simply sleeping.

It was an OPEL Astra stationwagon. Quite new. From Hoyerswerda, a small city in the region of Brandenburg Saxonia with not the best reputation. A petty bourgeois‘ car at its best. Did I mentioned that I hate OPEL? And in most cases does not like Opel drivers? Then the surprise: The driver was mid-twenty, maybe nearly thirty, not older. Wearing a mohawk haircut and a bit „anarchic-styled“ clothes. The solution: he has been driving his parents (in their car) to the Berlin airport where they were departure for their two-week-holidays. And this guy was already very close to home, he told me that he usually drives another street which he missed that morning. Well, another evidence for the „sleeping theory“.

To cut a long story short, here are the results: He is guilty, has to pay a high fine, the car (company car) got damaged for around 9.500 EUR (which means „beyond repair“ based on economic calculation of the leasing company), I suffered from a whiplash injury and my wife and me spent a lot of time to handle all crash-related issues. Well, and as special bonus guess which car I got from car rental as replacement? RIGHT: An OPEL ASTRA station wagon. And yes, after driving it myself for some days I still hate Opel… ;-)

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27. Jun 2008, mittagsUnglaublich… | Unbelievable…

aber wahr. Ich dachte, so etwas sieht man nur in Scherz-Emails, die man sonst von (Ex-)Kollegen (an dieser Stelle mal ein Herzliches DANKE, Maik ;-) ) oder Freunden erhält. Doch diese Fotos hab ich selbst gemacht, am Mittwoch früh gegen 10 Uhr am Flughafen Prag. Die Schranke vor der Einfahrt in die Tiefgarage scheint die Fahrerin (sorry, es war wirklich eine Frau) nicht ernst genommen zu haben, jedenfalls kam die versenkbare automatische Sperre (schwarz-gelb gestreift) wohl aus dem Boden geschossen und hebelte den Audi hoch. Als ich das sah, standen schon viele Leute (Polizei, Sicherheitskräfte vom Flughafen, Fahrerin etc.) herum und wunderten sich. Leider musste ich los, bevor ich die Auflösung sehen konnte… ;-)

…but true. I always thought that this kind of pictures can only be found in Fun-Emails, mostly received from (former) colleagues (a big THANK YOU here to Maik ;-) ) or friends. But this photo was taken by myself, just this wednesday at around 10 a.m. in front of the Airport in Prague (Czech Republic). It looked like the driver ignored the barrier which allows only one car per lift to enter the underground garage. So she (yes, sorry, it was indeed a female driver) was stopped by the hidden-in-the-street, automatic barrier which come out and lifted her brand new Audi. When I was spotting this, a bunch of people (Police, Security, Airport men) were running around without having an idea what to do. It was a pity that I had to leave before it was solved… ;-)

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06. Mrz 2008, frueh am MorgenWetterchaos und die Globalisierung

Das ich pünktlich am Flughafen war, verdankte ich einem geübten Taxifahrer. Trotzdem wurde es noch ein turbulenter Tag: ich wollte nach Genf, um dort am Rande des Genfer Autosalons mit Kollegen aus verschiedenen Ländern ein Meeting abzuhalten. Das Ganze war sehr kurzfristig entstanden, so dass schon die Reiseorganisation etwas chaotisch war. Für mich war geplant, morgens mit dem Flieger nach Zürich – dort mit meinem Kollegen treffen, der schon einen Tag früher dienstlich dorthin geflogen war – und dann in den Zug nach Genf.

Nun, als ich in Tegel war, bot sich mir folgendes Bild:

 

Um es abzukürzen, der Abflug verzögerte sich deutlich, ich verpasste den ersten und den zweiten Zug, mit dem dritten kam ich etwas zu spät zum Meeting. Was aber auch nicht wirklich schlimm war, denn fast alle waren verspätet, dank Streik auf den Deutschen und Schneechaos an vielen anderen Europäischen Flughäfen. Wenigstens war das Meeting sehr gut und wertvoll, so dass sich der ganze Stress irgendwie doch noch gelohnt hat. Und als Bonus gab es in der Schweiz noch tolles Wetter und schöne Impressionen während der Zugfahrt:

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05. Mrz 2008, vormittagsDas Verkehrschaos und sein Bändiger

Heute wird ein Chaostag. Das war jedenfalls die Prognose. Streik im öffentlichen Dienst, unter anderem auch bei der BVG (Berliner Nahverkehr). Das bedeutet viele Autos und volle Straßen. Dazu war Schnee angesagt, also Chaos auf den Straßen. Außerdem sollte noch auf den Flughäfen gestreikt werden. Perfekte Bedingungen, um heute morgen nach Zürich zu fliegen.

Aber… alles halb so wild. Am Flughafen sollte, wenn, dann vor allem das Personal vom Check-In und der Gepäckabfertigung streiken. Da ich eh lieber online oder am Automaten einchecke und nur mit Handgepäch fliege, wäre mir das egal gewesen. Außerdem war es gestern nachmittag unmöglich, eine der Taxizentralen telefonisch oder online für eine Vorbestellung zu erreichen – und in Berlin kommt man selbst ohne BVG-Streik mit öffentlichen Verkehrsmitteln nur sehr schlecht zum Flughafen Tegel. Aber „Businesskasper“ zu sein, hat auch Vorteile: man hat die Mobilfunknummer des Taxifahrers seines Vertrauens :-) Der war zwar selbst schon ausgebucht, aber sein Kollege übernahm die morgendliche Fahrt.

Also, heute morgen, 1,5 Stunden vor Boarding statt wie üblich 1 Stunde früher, stand mein Taxi vor der Tür. Der „rasende Mario“ nenne ich ihn. Er ist immer schnell. Deutlich schneller als die Kollegen. Könnte auch locker in Moskau oder Paris arbeiten, mit diesem Fahrstil ;-) Heute hat er sich selbst übertroffen: trotz durch BVG-Streik gefüllten Straßen und winterlichem Schneetreiben in nur 44 Minuten von Karlshorst nach Tegel! Bitte fragt nicht, wie. Ich hatte mich in weiser Voraussicht gleich auf die Rückbank gesetzt und lieber mit dem BlackBerry gespielt, als auf die Straße zu schauen…

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27. Jan 2008, mittagsSchnee, Ski und Nebel…

Eine Woche, vom 12.01. – 19.01.2008, waren wir in Kameritsch, in Kärnten. Eigentlich die sonnenreichste Gegend Österreichs, da an den Südhängen der Alpen gelegen, kurz vor Italien. Wohl an die 350 Sonnentage im Jahr, hab ich irgendwo gehört. Nun, unsere Woche lag dann wohl genau in den übrigen 15 Tagen… denn wir hatten – bis auf den Sonntag in Ansätzen und den letzten Tag – nur Nebel, Wolken und beinahe Dauerregen. Das einzig Gute daran: auf den Bergen war es dichtes Schneetreiben. Das sorgte für herrliche Schneeverhältnisse. So fiel man wenigstens weich, wenn man bei Sichtweiten von teilweise keinen 2 Metern plötzlich am Pistenrand im Tiefschnee stecken blieb :-)

Dass es uns trotzdem gefallen hat, wir viel Spass hatten, und es schön war, WENN die Sonne heraus kam, sollen die Fotos zeigen :-)

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